Innerhalb der EU wurden unterschiedliche Maßnahmen eingeführt, um die Wasserverschmutzung durch Gär- und Sickersäfte – auch von Fahrsilos und Ballensilage – zu beschränken.
Einer der Gründe für die wachsende Beliebtheit von Ballensilage ist, dass die Kontrolle von Gär- und Sickersäften verglichen mit konventioneller Silage nur eine geringe Kapitalinvestition erfordert. Da Ballensilage im Allgemeinen mit trockeneren Futterpflanzen hergestellt wird, entstehen praktisch keine Sickersäfte. Daher sind keine besonderen Maßnahmen für die Lagerung erforderlich, außer, dass die Ballen in sicherer Entfernung von Bohrlöchern und Wasserläufen aufbewahrt werden müssen. Wenn das silierte Gras aber einen geringen Trockenmasseanteil hat, entstehen Sickersäfte, die kontrolliert werden müssen, um eine Verschmutzung zu verhindern.
Andererseits führt Ballensilage zu Folienabfällen, ca. 2 kg fallen pro Ballen mit 8-lagiger Wicklung an. In einigen Ländern fallen diese unter entsprechende Entsorgungs- oder Recyclingvorschriften.
Jüngste Studien am Institute of Grassland and Environmental Research (IGER) in Wales haben auf eine Verringerung der Sickersaftproduktion von Ballen, die mit sechs Folienlagen im Vergleich zu nur vier Lagen gewickelt wurden, hingewiesen. Die Sickersaftproduktion kann auch verringert werden, wenn 750 mm Folie anstelle von 500 mm Folie verwendet wird.
Quelle: www.dowsilage.com





